Ein perfekter Start ins Wochenende dank einer cremigen Süßkartoffelsuppe mit Vanille und Ingwer

Langsam aber sicher kriecht das Thermometer über die Null-Grad-Grenze. Aber Frühlings ist noch lange nicht, also lasst die am besten die Ballerinas noch im Schrank, das Lederjäckchen am Haken und den Salat im Gemüsefach, denn noch in Suppenzeit. An dieser Suppe ich ganze drei Tage gegessen und es wurde mir fast nicht langweilig. Perfekt als Vorspeise für ein nettes Dinner mit Gästen. Hierzu passt übrigens ganz hervorragen das Focaccia von Cynthia Barcomi (fällt mir allerdings erst jetzt ein, denn das Brot auf dem Bild ist gekauft).

Und, schlürft Ihr am Wochenende ein Süppchen oder was steht auf dem Speiseplan?

Zutaten für 4 Portionen:
350g Süßkartoffeln (ca. 2 grosse)
1 Apfel
2 Karotten
50g Butter
1 Zwiebel
800ml Kokosmilch
1 Vanilleschote
2-2,5cm Ingwer
1 rote Peperoni

Salz und Pfeffer zum Abschmecken.

Zubereitung:
1. Süßkartoffeln, Apfel, Zwiebel und Karotten schälen und würfeln.
2. Die Butter in einer Pfanne erhitzen und die gewürfelten Zutaten darin anschwitzen.
3. Ingwer schälen und klein hacken und zu den übrigen Zutaten in die Pfanne geben.
4. Anschließend mit der Kokosmilch ablöschen.
5. Die Peperoni halbieren, entkernen,klitzeklein hacken und hinzugeben. Alles gut durchziehen lassen und dann ordentlich pürieren, bis die Suppe schön cremig ist.
6. Die Vanilleschote halbieren und mit einem Messer das Mark herauskratzen und in die Suppe geben. Noch einmal leicht aufkochen und je nach Geschmack  mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Wochenende kann kommen!

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Feine Kartoffelsuppe mit Trüffeln nach Tim Mälzer

Das war ein Wochenende Ihr Lieben. Das Wetter war herrlich. Kälte. Sonnenschein. Stadtbummel am Samstag. Kochen am Abend und Sonntag auf die Piste. Jahaaa… ich auf der Piste. Auf der Skipiste wohlgemerkt. Mit dem weltbesten Skilehrern ging es höher und höher. Meine Gesicht wurde blasser und blasser. Und dann? Nach anfänglichen kleineren Panikattacken – der Hang war aber auch steil – ging es besser und besser. Aber ein Draussensport macht einen ja auch sooo müde und hungrig. Wie gut, dass noch ein kleiner Rest der Samstagabendsuppe übrig war. Noch ein Bad in Pony Hütchens Badecupcakes und dann ins mollige Bettchen…

Uuups. Schon wieder Montag. Na, auf eine gute Woche.

Zutaten für 4 Personen:
150g Zwiebeln
600g festkochende Kartoffeln
175g Pastinaken
30g Butter
1 Zweige Majoran
1 l heller Geflügelfond
Salz, Pfeffer
150ml Schlagsahne
1/2 Bund Schnittlauch
1 kleiner schwarzer Trüffel oder feines Trüffelöl oder Trüffelcrème

Zubereitung:
1. Zwiebeln fein würfeln.
2. Kartoffeln und Pastinaken waschen, schälen und in ca. 2cm grosse Stücke schneiden.
3. Zwiebeln, Kartoffeln und Pastinaken in der Butter ca. 2 Minuten anschwitzen.
4. Majoran dazugeben und mit der Brühe aufgiessen. Aufkochen lassen und bei 25 Minuten köcheln lassen.
5. Sahne halb steif schlagen, Schnittlauch in kleine Stücke schneiden, wenn man hat Trüffel fein hobeln.
6. Suppe erneut aufkochen und die Sahne mit einem Schneebesen unterrühren.

Suppe auf vorheizte Teller geben, Schnittlauch drüber, Trüffel rüber oder eben ein Schüsschen Trüffelöl oder wie ich die Trüffel-Créme.

Liebe Grüsse!

Köstliche Tomatensuppe, hübsche Deko und ein Retro-Weihnachtsgeschenk

Nach Bratäpfeln, Schokoladenkugeln, -weihnachtsmännern, -lebkuchen en masse und nem leckeren Weihnachtsbraten hatte ich gestern Abend mal wieder so richtig Lust auf ein „ganz normales Abendessen“.  Gemütlich sollte es sein und nicht aufwendig und gern auch noch morgen geniessbar. Mhhh… ein Süppchen sollte es sein, am liebsten Tomate. Oder doch etwas anderes? Ich habe in dem wunderbaren Kochbuch „Aufgetischt“ geblättert, hey super…im Kaptitel HEIMATLAND finde ich ein lecker klingendes Tomatensuppen-Rezept. Ich habe es etwas abgewandelt. Aber bevor ich zum Rezept komme…schaut doch mal meine hübschen Teelichter, die unser Wohnzimmer sooo schön gemütlich machen (so viel die Verpackung verriet sind sie von Lys Vintage Design aus Hamburg).

Und wisst Ihr was ich Geniales vom lieben Schweizer zu Weihnachten bekommen hab? Schaut her…bitte recht freundlich…eine Polaroid-Kamera.

So, nun aber zum Tomatensuppen-Rezept nach Christoph Bürge.

Zutaten für ca. 4 Personen als Zwischengericht oder Vorspeise:
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Möhre (lt. Rezept + 1 fein gehackte Stange Sellerie)
50 ml Rotwein (lt. Rezept: 100 ml Weisswein)
1,5 KG Tomaten
1 EL Tomatenpüree
4oo ml Gemüsebrühe
1 Thymianzweig
1 Lorbeerblatt
30g Butter
Salz, Pfeffer, Olivenöl
Basilikum als Topping

Zubereitung:
1. Zwiebel und Knoblauch klein hacken.
2. Möhre klein schneiden, Tomaten entkernen und ebenfalls in kleine Würfel schneiden.
3. Olivenöl in einem Topf erhitzen und Zwiebeln und Knoblauch darin goldbraun andünsten, Möhre (Sellerie) dazu geben und ca. 5 Minuten mitdünsten. Salz und Pfeffer dazugeben und mit dem Rotwein (oder mit einem grossen Schuss Weisswein) ablöschen und einkochen lassen.
4. Tomaten, Tomatenpüree,  Brühe (und ggf. restlichen Weisswein) dazugeben. Thymian und Lorbeerblatt hinzugeben und 30 bis 40 Minuten auf geringer Hitze köcheln lassen.
5. Thymian und Lorbeerblatt entfernen und die Suppe ordentlich mit dem Pürierstab bearbeiten. Butter hinzugeben, schmelzen lassen und nochmals pürieren.
6. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren. Als Deko würde ich noch etwas Basilikum auf die Suppe legen.

Geniesst die letzten Tage des Jahres.

Alles Liebe!