Die Weihnachtsschickerei aus meiner Küche und Danke Julia für köstliche Kekse

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Mal wieder ein dickes Danke an die drei Mädels von Post aus meiner Küche, denn mit der Weihnachtsschickerei haben sie wieder ein schickes Thema zum Backen ausgedacht. Falls Ihr tatsächlich noch nie mitgemacht habt, dann überlegt Euch das doch mal, denn es ist so aufregend, wen man als Tauschpartner bekommt und was einen dann im Briefkasten erwartet. Bis her war alles ganz köstlich und liebevoll verpackt. Guck doch mal hier.

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Sooo … und jetzt kommen die Rezepte für die Leckereien.

1. Lebkuchen-Brownies

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Zutaten für ein Blech:
250g Butter
300g Zucker
1 Pck. Vanille-Zucker
4 Eier

1 Pck. Schokoladen-Puddingpulver
2 EL Kakaopulver
250g Mehl
1 Pck. Backpulver
1 kleines Pck. Lebkuchengewürz
1 Prise Zimt

125 ml Milch

Zubereitung (also so was von easy):
Alle Zutaten in eine Schüssel geben und so lange mixen, bis der Teig gaaaanz glatt ist. Den Teig dann auf ein mit Backpapier ausgelegten Backblech geben und bei 180 Grad ca. 20 Minuten backen.

2. Macadamia Blondies

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Zutaten für ca. 24 Stück:

300g weisse Kuvertüre
250g Butter
300g Zucker

1 Pck. Vanille-Zucker
1 Prise Salz
150g Macadamianusskerne
400g Mehl
1 TL Backpulver
1 TL Natron
100g gemahlende Mandeln
3 Eier

Zubereitung:
1. Ofen auf 175 Grad (Ober- und Unterhitze) vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
2. Kuvertüre grob hacken und mit der Butter im Wasserbad schmelzen lassen. Zucker, Vanille-Zucker und Salz zufügen und mit erhitzen. Von der Herdplatte nehmen, in eine grosse Schüssel geben, abkühlen lassen und mehrmals umrühren.
3. Nüsse halbieren. Mehl, Backpulver, Natron und Mandeln mischen.
4. Eier in einer Schüssel mit einer Gabel verquirlen und mit einem Kochlöffel unter die Butter-Schoko-Masse rühren.
5. Mehlmischung hinzufügen und ebenfalls unterrühren.
6. Teig auf das Backblech geben und flach drücken.
7. Ca. 25 Minuten backen und dann raus mit dem duftenden Backwerk, abkühlen lassen und dann mmmhhhhh

Und wenn alles fertig ist – verpacken und ab die Post!

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Und hier noch die Köstlichkeiten, die ich im Briefkasten vorgefunden habe.

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Euch einen schönen 1. Advent!

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Verabschiedet sich mit dem singenden Weihnachtsbaum aus Zürich in die Weihnachtsferien…

… und wünscht Euch allen und Euren Lieben wunderbare Festtage und einen schwungvollen Start in ein tolles neues Jahr 2012.

Ich freue mich auf weitere 12 Monate mit Euch und möchte Euch an dieser Stelle „Danke“ sagen für Eure Kommentare, Eure Feedbacks, Euer Lob und für’s Weitersagen, denn Tag für Tag besuchen mehr Leutchen die madame in ihrer kleinen Welt.

Danke und frööööhliche Weihnachten!

Das bringt der Dezember…

Es gibt so viele, so wunderbare, so kreative und individuelle Adventskalender, aber jedes Jahr einen anderen? Das wäre nichts für mich. Ich freue mich jedes Jahr auf wieder auf meinen vollbepackten Kalender – seit 25 Jahren.

Danke dafür liebe Mama.

Auf einen wunderbaren, weihnachtlichen Dezember.

Alles Liebe!

 

P.S. Und wisst Ihr was das für ein Zettel ist? Naja, seit drei Jahren teile ich mir den Kalender mit meinem Freund, der findet’s auch suuuper. Und damit wir hier nicht in Tüdel kommen und er Lippenstifte auspackt und ich Boxershorts – hat meine Mama eine Wer-darf-wann-abschneiden-Liste geschrieben.

(Fotos: madamechoufleuse)

Und noch mal rein in die Weihnachtsbäckerei. Raus kommt Ihr mit saftig-knusprigen Zimtstangen.

Hm. Klangen super lecker. Sahen auf den Fotos auch so hübsch aus. Lecker sind sie. Sind eben getarnte Zimtsterne. Hübsch, nun ja… leider blättert beim Schneiden der Guss ziemlich. Trotzdem, eine hübsche Ergänzung für jeden Plätzchenteller.

Tut mir leid, aber ich habe heute leider keine Zeit für ausschweifendere Berichte…das Wochenende wird Actionreich. Elternbesuch, Geburtstag und weihnachtlich muss es noch werden.

Zutaten für ca. 60 Stangen:
6 Eiweiss
Salz
450g Puderzucker
400g gemahlene Haselnüsse
2 TL Zimt

Zubereitung:
1. Eiweiss und Salz in einer grossen Schüssel mit den Quirlen vom Handrührgerät ordentlich steif schlagen.
2. 450g gesiebten Puderzucker nach und nach löffelweise unter den Eischnee schlagen bis eine cremige feste Masse entsteht.
3. 200g von der Eischneemasse zur Seite stellen. Unter die restliche Masse mit einem Kochlöffel Haselnüsse und Zimt rühren.
4. Nussmasse teilen und auf zwei mit Backpapier ausgelgte Backbleche geben. Mit feuchten Händen zu je einem ca. 1cm dicken Rechteck formen. Mit der restlichen Eiweissmasse bestreichen und nacheinander im vorgeheizten Ofen 130 Grad (Ober-/Unterhitze, kein Umluft) 30 Minuten backen, dann mit Alufolie bedecken und weitere 15 Minuten backen.
5. Backbleche aus dem Ofen nehmen und gut abkühlen lassen. Mit einem Messer in gewünschte Stangen schneiden.

Ab damit in die Dosen oder gleich essen.

Einen wunderbaren 1. Advent wünsch ich Euch.

(Fotos: madamechoufleuse)

Weiter geht’s in der Weihnachtsbäckerei mit Walnuss-Schoko-Ecken.

Schokoladiger geht’s kaum. Erinnern etwas an Brownies. Haben aber neben den Walnüssen einen weiteren Mitbewohner. Nämlich die Cranberries. Das Rezept sah eigentlich Korinthen vor. Langsam frage ich mich, ob ich mich absichtlich verlesen habe, denn Cranberries sind ja quasi die hippen Freunde von Rosinen. Alle Welt ist ja auch Ruccola und keinen Eisbergsalat mehr. Hat dem Ergebnis auf jeden Fall nicht geschadet einen auf hip und modern zu machen, denn die Ecken schmecken wirklich fantastisch. Und das sicherlich nicht zuletzt aufgrund der saftigen Cranberries, versteckt zwischen den Walnüssen.

Und bevor es zum Rezept geht noch flink eine besonders süsser Onlineshopping-Tipp, denn wenn Weihnachtsplätchen, Torten, Cupcakes oder andere Backwerke anspruchsvollere Deko wünschen, als die heutigen Schoko-Ecken, dann gibt es bei Sweet Laura eine herrliche Auswahl an bunten Kügelchen, Papierchen und und und. Kleiner Wehrmutstropfen: Die süsse Laura liefert leider nicht in die Schweiz. Aktiviert also schnell Eure Deutschlandkontakte. Dann kann es losgehen mit Verzieren, dekorieren und hübsch verpacken.

Zutaten für ca. 60 Ecken:
400g Walnusskerne
350g Zartbitter-Kuvertüre
6 Eier
200g Zucker
1 Prise Salz
200g weiche Butter
30g Kakaopulver
200g Mehl
100g Cranberries

Puderzucker zum Bestäuben.

Zubereitung:
1. Walnusskerne grob hacken.
2. Kuvertüre hacken und in einem kleinen Topf im Wasserbad langsam schmelzen lassen.
3. Eier, Zucker und Salz mit dem Quirl ca. 5 Minuten schaumig schlagen.
4. Butter hinzugeben und glatt rühren.
5. Mehl und Kakaopulver in einer Schüssel mischen und zu dem Teig hinzugeben. Weiter rühren. Flüssige Kuvertüre nach und nach dazu giessen.
6. Walnüsse und Cranberries mit einem Holzlöffel unterrühren.
7. Teigmasse auf einem mit Backpapier ausgelegten Backpapier gleichmässig verstreichen und im Ofen bei 170 Grad (Ober-/Unterhitze) auf der unteren SChiene 20 bis 25 Minuten backen.
8. Mhhh…es duftet. Die Uhr klingelt. Backblech aus dem Ofen nehmen, gut abkühlen lassen und dann auf einem Küchengitter vollständig abkühlen lassen. Mit einem Messer ca. 30 Quadrate schneiden und diese nochmals diagonal teilen. Puderzucker druff. In hübschen Dosen verpacken. Essen.

(Fotos: madamechoufleuse)

In der Weihnachtsbäckerei: Von Kipferln, Sternen und Mailänderli.

Eigentlich startet die grosse Weihnachtsbäckerei ja mit der Weihnachstdeko-Action am ersten Adventswochenende. Das musste dieses Jahr eine Woche vorverlegt werden, denn dieses Jahr wird am 1. Advent etwas anderes gefeiert. Mein Geburtstag nämlich. Ein ganz besonderer dieses Jahr. Nicht nur, weil es der erste Geburtstag in der Schweiz ist, sondern auch weil ich in ein neues Jahrzehnt starte. Da aber zum ersten Lichtlein am Adventskranz neben Weihnachtsmusik auch Kekse gehören, habe ich bereits dieses Wochenende gerührt, geknetet, gerollt, gestochen, gewartet und gebacken.

Letztes Jahr hatten mich ja die Vanille-Kipferl und die Zimtsterne aus dem Brigitte-Weihnachtsplätzchen Special überzeugt. Und zwar so sehr, dass ich sie dieses Jahr gleich wieder gemacht habe. Drei weitere Sorten kamen dazu und in den nächsten Tagen verrate ich Euch, welche Köstlichkeiten sich noch in den Keksdosen tummeln und darauf warten weggeknuspert zu werden.

So, nicht nur mein Geburtstag feiere ich zum ersten Mal in der Schweiz, sondern auch die Vorweihnachtszeit verbringe ich gröstenteils in Zürich. Also gibt es dieses Jahr zusätzlich typische Schweizer Guetzli: Mailänderli. Wie auch bei deutschen Ausstechplätzchen schmeckt der Teig hier sooo lecker, dass statt der angekündigten 45 lediglich knappe 30 Mailänderli aus dem Teig gestochen werden konnten.

Für alle Schweizer ist das jetzt bestimmt – gähn – total langweilig und auch Ihr anderen findet das Rezept wahrscheinlich so mittelspannend. Aber vielleicht kann ich Euch trotzdem überzeugen, denn der Teig eignet sich hervorragend, um Knöpfe zu produzieren. Den Ausstecher habe ich bei Migros gekauft. Es gibt ihn aber auch online über backesshop. Hui, und ich hab etwas Tolles mit den essbaren Knöpfen vor. Was würdet Ihr mit den Knöpfen anstellen?

Zutaten für ca. 40 – 45 Mailänderli (gilt nur dann, wenn Ihr nicht so wie ich massenhaft Teig nascht):
125g weiche Butter
1 Ei
125g Zucker
1 Prise Salz
1/2 Zitrone (Schale und etwas Saft)
250g Mehl

1 Eigelb

Zubereitung:
1. Butter so lange mit dem Quirl rühren, bis sich kleine Spitzchen bilden.
2. Ei, Zucker und Salz hinzugeben und gut verrühren.
3. Zitronenschale fein abreiben, hinzugeben und nen guten Schuss des Zitronensafts unterrühren.
4. Mehl dazusieben, alles miteinander verrühren, den Teig in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 2 Stunden kalt stellen.
5. Teig aus der Frischhaltefolie nehmen und teilen. Einen Teil zur Seite legen, den anderen in einen aufgeschnittenen Gefrierbeutel legen und darin platt ausrollen (Super Sache, denn auch wenn der Teig von der lieben Sorte ist, klebt er doch beim Ausrollen am Nudelholz). Nach Lust und Laune ausstechen. Mit dem zweiten Teil des Teigs genau so verfahren.
6. Die hübschen Mailänderli auf mit Backpapier ausgelegten Backbleche verteilen, mit Eigelb bestreichen und in der Ofenmitte bei 200 Grad (Ober-/Unterhitze) 10 – 12 Minuten backen.
7. Die Eieruhr piept. Die kleinen Freunde aus dem Ofen holen, auf einem Küchengitter gut abkühlen lassen und in hübschen Keksdosen luftdicht verschliessen. Lecker.

Das Rezept stammt übrigens aus dem urschweizerischen Kochbuch Tiptopf, wie auch schon der Apfelstrudel von vor zwei Wochen.

Eine schönen Montag und damit Ihr am ersten Adventswochenende mit dem Plätzchenbacken voll durchstarten könnt, gibt es diese Woche noch zweit weitere leckere Rezepte mit Zimt, Nüssen und Schokolade.

(Fotos: madamechoufleuse)