Feine Kartoffelsuppe mit Trüffeln nach Tim Mälzer

Das war ein Wochenende Ihr Lieben. Das Wetter war herrlich. Kälte. Sonnenschein. Stadtbummel am Samstag. Kochen am Abend und Sonntag auf die Piste. Jahaaa… ich auf der Piste. Auf der Skipiste wohlgemerkt. Mit dem weltbesten Skilehrern ging es höher und höher. Meine Gesicht wurde blasser und blasser. Und dann? Nach anfänglichen kleineren Panikattacken – der Hang war aber auch steil – ging es besser und besser. Aber ein Draussensport macht einen ja auch sooo müde und hungrig. Wie gut, dass noch ein kleiner Rest der Samstagabendsuppe übrig war. Noch ein Bad in Pony Hütchens Badecupcakes und dann ins mollige Bettchen…

Uuups. Schon wieder Montag. Na, auf eine gute Woche.

Zutaten für 4 Personen:
150g Zwiebeln
600g festkochende Kartoffeln
175g Pastinaken
30g Butter
1 Zweige Majoran
1 l heller Geflügelfond
Salz, Pfeffer
150ml Schlagsahne
1/2 Bund Schnittlauch
1 kleiner schwarzer Trüffel oder feines Trüffelöl oder Trüffelcrème

Zubereitung:
1. Zwiebeln fein würfeln.
2. Kartoffeln und Pastinaken waschen, schälen und in ca. 2cm grosse Stücke schneiden.
3. Zwiebeln, Kartoffeln und Pastinaken in der Butter ca. 2 Minuten anschwitzen.
4. Majoran dazugeben und mit der Brühe aufgiessen. Aufkochen lassen und bei 25 Minuten köcheln lassen.
5. Sahne halb steif schlagen, Schnittlauch in kleine Stücke schneiden, wenn man hat Trüffel fein hobeln.
6. Suppe erneut aufkochen und die Sahne mit einem Schneebesen unterrühren.

Suppe auf vorheizte Teller geben, Schnittlauch drüber, Trüffel rüber oder eben ein Schüsschen Trüffelöl oder wie ich die Trüffel-Créme.

Liebe Grüsse!

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Köstliche Tomatensuppe, hübsche Deko und ein Retro-Weihnachtsgeschenk

Nach Bratäpfeln, Schokoladenkugeln, -weihnachtsmännern, -lebkuchen en masse und nem leckeren Weihnachtsbraten hatte ich gestern Abend mal wieder so richtig Lust auf ein „ganz normales Abendessen“.  Gemütlich sollte es sein und nicht aufwendig und gern auch noch morgen geniessbar. Mhhh… ein Süppchen sollte es sein, am liebsten Tomate. Oder doch etwas anderes? Ich habe in dem wunderbaren Kochbuch „Aufgetischt“ geblättert, hey super…im Kaptitel HEIMATLAND finde ich ein lecker klingendes Tomatensuppen-Rezept. Ich habe es etwas abgewandelt. Aber bevor ich zum Rezept komme…schaut doch mal meine hübschen Teelichter, die unser Wohnzimmer sooo schön gemütlich machen (so viel die Verpackung verriet sind sie von Lys Vintage Design aus Hamburg).

Und wisst Ihr was ich Geniales vom lieben Schweizer zu Weihnachten bekommen hab? Schaut her…bitte recht freundlich…eine Polaroid-Kamera.

So, nun aber zum Tomatensuppen-Rezept nach Christoph Bürge.

Zutaten für ca. 4 Personen als Zwischengericht oder Vorspeise:
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Möhre (lt. Rezept + 1 fein gehackte Stange Sellerie)
50 ml Rotwein (lt. Rezept: 100 ml Weisswein)
1,5 KG Tomaten
1 EL Tomatenpüree
4oo ml Gemüsebrühe
1 Thymianzweig
1 Lorbeerblatt
30g Butter
Salz, Pfeffer, Olivenöl
Basilikum als Topping

Zubereitung:
1. Zwiebel und Knoblauch klein hacken.
2. Möhre klein schneiden, Tomaten entkernen und ebenfalls in kleine Würfel schneiden.
3. Olivenöl in einem Topf erhitzen und Zwiebeln und Knoblauch darin goldbraun andünsten, Möhre (Sellerie) dazu geben und ca. 5 Minuten mitdünsten. Salz und Pfeffer dazugeben und mit dem Rotwein (oder mit einem grossen Schuss Weisswein) ablöschen und einkochen lassen.
4. Tomaten, Tomatenpüree,  Brühe (und ggf. restlichen Weisswein) dazugeben. Thymian und Lorbeerblatt hinzugeben und 30 bis 40 Minuten auf geringer Hitze köcheln lassen.
5. Thymian und Lorbeerblatt entfernen und die Suppe ordentlich mit dem Pürierstab bearbeiten. Butter hinzugeben, schmelzen lassen und nochmals pürieren.
6. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und servieren. Als Deko würde ich noch etwas Basilikum auf die Suppe legen.

Geniesst die letzten Tage des Jahres.

Alles Liebe!

Und wieder etwas aus der leckeren neuen Kleine-Köstlichkeiten-Serie: 2. Nachos mit selbstgemanschter Guacamole und Aioli

Huiuiuiui…diese beiden selbstgemachten Dips sind ganz köstliche Buffetmitbewohner. Allerdings nur dann, wenn er auch wirklich jedem näher kommen darf. Für alle anderen gäbe es nämlich ein böses Erwachen, denn vor allem der blasse Weiße ist extrem anhänglich und bleibt einem noch lange treu. Und man kann sicher sein, dass man dann mit ihm alleine bleibt.

Also, ran an die Nachos und ab geht’s mit dem Dippen!

Zutaten für die Guacamole (für ca. 4 Personen):
3 Avocados
4 Cherrytomaten
2 Blätter frische Minze
½ rote Paprika
etwas Limettensaft

Zubereitung:
1. Avocado schälen und mit einer Gabel zermanschen.
2. Cherrytomaten und Paprika gut waschen und in feine Würfel schneiden.
3. Minzblätter klitzeklein hacken, Limettensaft hinzugeben und alles miteinander verrühren.

Zutaten für die Aioli-Créme (für ca. 4 Personen):
150g Mayonnaise
1 Schuss Milch
2 EL Olivenöl
2 Knoblauchzehen

Zubereitung:
1. Knoblauch winzigklein hacken oder wenn nötig pressen.
2. Den Miniknoblauch mit Mayonnaise, Milch und Olivenöl vermischen.

Dazu Nachos reichen.

Und, was darf auf Deinem Buffet nicht fehlen?

Leckere neue Serie über viele kleinen Köstlichkeiten: 1. Mini-Würstchen im Schlafrock

Buffet oder à la Carte? In diesem Fall: Buffet. Definitiv. Denn diese 5 Köstlichkeiten, die ich Euch in den nächsten Wochen zeige in der neuen „Buffet-Serie“ sind der Knaller. Da ich ja so schrecklich ungeduldig bin zeige Euch gleich als Erstes meine Nummer 1: Mini-Würstchen im Schlafrock. Sind die nicht niedlich, diese kleinen Kerlchen? Und so lecker.

Zutaten für ca. 25 Schlafrock-Würstchen:
1 Glas Mini-Würstchen (z.b. Mini Winis von Meica)
1 Packung Blätterteig aus dem Kühlregal
Senf
1 Eigelb

Thymian zum Bestreuen

Zubereitung:
1. Blätterteig in feine Streifen schneiden und mit Senf bestreichen.
2. Würstchen darauf legen und einwickeln.
3. Vorm Backen den Blätterteig mit Eigelb bestreichen und mit feingehacktem Thymian bestreuen.
4. Bei 200 Grad ca. 12 Minuten backen.

Und, was darf auf Eurem Buffet niemals fehlen? Ich bin gespannt.

Pimp Deinen Salat – mit gerösteten Honignüssen

Wenn man abends nach der Arbeit so gar keine Lust mehr auf Supermarktbesuche hat, aber trotzdem unbedingt ein kleines leckeres Abendbrot möchte, dann bleibt einem oft nur die Möglichkeit in den sauren Apfel zu beissen und entweder mit Grummelmiene doch im Supermarkt an der Kasse anzustehen oder eben mit nem Grummelbauch zu hause auf dem Sofa zu sitzen.

Und wenn man es doch riskiert, ohne Einkäufe nach hause zu gehen, dann reicht es vollkommen, wenn man Salat, Tomaten, vielleicht nen Avocado und ganz wichtig Nüsse in der Küche hat, dann hat man einen super Abendsalat, denn seit dem ich zum ersten Mal die gehackten Nüsse mit Honig gegessen habe, pimp ich jegliches Grünzeug damit.

Zutaten für 2 Personen:
Salat nach Lust und Laune – hier gab es gemischte Babysalte
Cherrytomaten
1 Avocado
ungesalzene Nussmischung

Für das Dressing: Oliven-, Wallnussöl, Balsamico, Salz, Pfeffer, Honig

Zubereitung:
So, wie man Salat wäscht und Tomaten viertelt ist klar, den Avocado halbieren, schälen und in feine Streifen schneiden. Jetzt geht’s an die Nüsse:
1. Nüsse grob hacken.
2. Die gehackten Nüsse in eine heiße Pfanne geben – gut aufpassen, damit sie nicht anbrennen.
3. Hitze runterstellen und mit Honig beträufeln – kann ruhig etwas mehr sein.
4. Nüsse gut wenden und abkühlen lassen, dann die köstlichen Honignüsse über den Salat geben.

Guten Appetit und ich sag’s Euch: Auch Eure Männer möchten abends noch gern ein Schüsselchen Salat.

(Fotos: madamechoufleuse)

Neu bei madamechoufleuse: Die Rubrik *Kochen für Gäste*, sogar mit Bewertung. Wir starten italienisch, buon appetito!

Ihr denkt, wieso neue Rubrik? Hier gibt’s doch einfach wieder ein schickes Rezept. Klar, ein schickes Rezept gibt es, aber in einem neuen Rahmen. In meiner neuen Rubrik *Kochen für Gäste* zeige ich Euch 3-Gänge-Menüs, die ich für meine Gäste koche und meine Gäste zeigen Euch, wie es ihnen geschmeckt hat. Ich kann Euch ja viel erzählen. 5 Herzen für superduper lecker, 1 Herz für naja, hätte nicht sein müssen.

Das erste Menü für *Kochen für Gäste* habe ich für meine Freundin Jana gekocht. Ihr, und auch Jana, konnten ja bereits am Freitag einen Blick auf das geplante Menü werfen. Jetzt musste es nur noch schmecken. Als Vorspeise gab es Bruschetta. Hier ist der beste Geschmackstrick, die Brotscheiben mit einer Knoblauchzehe einzureiben (Danke Janina). Und man kann es so schön unterschiedlich verfeinern und aufpimpen. Etwas Balsamico-Essig dazu, wer mag kann es mit etwas Honig süßen und die Tomaten können sowohl warm, als auch kalt sein. Für Käsefans einfach noch Mozarella rauflegen. Lecker und easypeasy – eine Vorspeise, die zwar nicht den ersten Platz im Vorspeisen-Kreativitäts-Wettbewerb gewinnen würde, aber ein Klassiker ist sie allemal.

Zutaten für 2 Personen:
2 Tomaten
1 Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Honig Chili Salz und Pfeffer
Glatte Petersilie (gehackt)
Olivenöl
4 Scheiben Ciabattabrot


Zubereitung
:
1. Die Brotscheiben mit Knoblauch einreiben und mit Olivenöl beträufeln.
2. Tomaten und Zwiebeln würfeln mit Salz, Pfeffer, etwas Honig und Chili vermischen und abschmecken. Wer mag, der kann hier auch noch etawas Balsamico-Essig hinzugeben.
3. Die Brotscheiben im Ofen bei ca. 120 Grad kross backen lassen, dann die Tomaten-Zwiebel-Mischung auf den Scheiben verteilen und mit frisch gehackter Petersilie verzieren.

Wer mag kann auch die Tomaten-Zwiebel-Mischung mitbacken, also einfach auf den Broten verteilen und ab damit in den Ofen. Auch lecker. Petersilie nachträglich darüber streuen.

Und am Mittwoch zeige ich Euch die Hauptspeise und verrate, warum die köstlichen Spaghetti nicht nur vom Teller gegessen wurden und sich über viele Herzen freuen durften. Freut Euch drauf.

(Fotos: madamechoufleuse)