Post aus meiner Küche: blaubeerig. Post aus der Küche meiner Tauschpartnerin: johannesbeerig

Gestern morgen vor der Arbeit bin ich noch zur Post gehüpft und habe voller Glück das beerige Päckchen abgegeben. Ein kleines Päckchen gefüllt mit saftigen Blaubeer-Muffins, die zu den besonders fluffigen ihrer Sorte zählen. Für all diejenigen, denen jetzt auch so ein bisschen das Wasser im Munde zusammenläuft, hier gibt es das Rezept. Und natürlich bin ich sehr gespannt wie es Dir schmecken wird, liebe Sabine aus Basel.

Warum ich aber vor allem gestern so guter Dinge war, lag daran, dass ich ich ja wusste, jetzt kann es jeden Tag so weit sein, dass es in meinem Briefkasten ganz beerig wird. Und tatsächlich: Gestern Abend war wieder ein Glücksabend – nicht nur die druckfrische annabelle erwartete mich, sondern auch das Post aus meiner Küche-Päckchen (Was? Ihr kennt Post aus meiner Küche nicht? Dann hurtig hier klicken) meiner Tauschpartnerin Sabine vom niedlichen Blog kleinbullerbü. Hui. So aufregend, was sich wohl in dem Schatzkästchen verbirgt…

Und da war ich platt. Nur nur köstlich aussehendes Johannesbeer-Chutney, sondern auch noch ein beeriges Täschchen. Vielen Dank, sag ich mit einem Knicks.

Und Du? Bist Du das nächste Mal auch mit dabei? Ich mach sicher wieder mit und kann das nächste Thema schon kaum erwarten. Danke an dieser Stelle Euch drei Engeln von der Post.

Alles very Berry oder was?

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Paul? Wer ist eigentlich Paul? Ist doch klar: Sweet Paul.

Die Vorfreude war riesig. Auf Facebook und vielen schönen Blogs fieberten wir der ersten deutschen Sweet Paul-Ausgabe entgegen. Allerdings hatte ich doch so meine Sorge, ob es der süße Paule von Kiel (dort wird das Magazin nämlich von Falkemedia verlegt) über die Berge zu mir in die Schweiz schafft. Und wie er es geschafft hat. Seit gestern Nachmittag lege ich diesen süßen Schatz nicht mehr aus der Hand – ob im Zug von Bern nach Zürich, auf dem Balkon, im Café, auf’m Sofa oder im Bett – Paul ist immer an meiner Seite. Und falls er noch nicht bei Dir eingezogen sein sollte, Du nicht vorhast das Pfingstwochenende ohne ihn zu verbringen, ihn aber vor Deinem Gang zum Kiosk Deines Vertrauens unbedingt wenigstens mal flüchtig kennen lernen möchtest, dann klick oben auf das Bild – ich habe nämlich schon einmal für Euch vorgeblättert. Wie bei dem hübschesten aller Backbücher: Backen nach Bildern. Im Hintergrund läuft übrigens „Dancing with myself“ von Nouvelle Vague – meine liebste auf dem Balkon-in-der Sonne-Sitz-Musik. Die schicken bunten Haftmarkern sind vom moses Verlag (gekauft bei Zumstein in Zürich).

Und jetzt fragt wohl keiner mehr: „Paul? Wer ist eigentlich Paul?

Ein herrliches langes Wochenende!

Tatatataaaa: Post aus meiner Küche! Weisse und dunkle Schoko-Crossies mit Limette oder Canberry oder Chili.

Ist das nicht eine herrliche Vorstellung, dass letzte Woche Unmengen von Schokopäckchen quer durch Deutschland, Österreich, die Schweiz und ich glaube sogar durch Italien geschickt wurden? Ich find’s grandios. Und auf Pinterest haben die drei Ideengeberinnen von Post aus meiner Küche schon sooo viele leckere Bildchen gepostet. Und ich freu mich, dass meine Schokopost schon in Bern angekommen ist.

Zutaten für ca. 20 Crossies:
1 Tafel Zartbitter Schokolade
1,5 Tafel weiße Schokolade
Butter (2 Flöckchen)
1/2 Limette
1 kleine Chili
ca. 1/2 bis 1 EL Cranberries
Cornflakes
ca. 2 EL gehackte Mandeln
ca. 2 EL gehackt Macadamianüsse

Zubereitung:
1. Die Zartbitter Schokolade mit einer Butterflocke (so behält die Schokolade ihren Glanz) im Wasserbad schmelzen.
2. Währenddessen die Chili winzigwinzig klein hacken.
3. Wenn die Schokolade flüssig Chili einrühren.
4. Schokolade vom Wasserbad nehmen und Cornflakes und Nüsse einrühren (hier muss zügig gearbeitet werden), Flakes und Nüsse auch nach Gefühl hinzugeben – es muss ordentlich etwas zum Zusammenkleben geben.
5. Mit Hilfe von zwei Teelöffeln kleine Schokohäufchen auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech platzieren und kalt stellen.

So, und jetzt auch die weiße Schokolade im Wasserbad schmelzen und genau so verfahren wie bei der Zartbitterschoki. Statt Macadamia empfehle ich gehackte Mandeln und zu einem Teil gebt Ihr Cranberries zum anderen fein abgeriebene Schale einer Bio-Limette und ein paar Saftspritzer.

Alles klar? Habt Ihr auch ein Schokopäckchen auf die Reise geschickt? Nein??? Dann macht unbedingt beim nächsten Mal mit, wenn die Damen von Post aus meiner Küche wieder zum Köstlichkeitenversand aufrufen.

Ein super Sonnen-Wochenende wünsch ich Euch!

P.S. Ich habe ähnliche Crossies übrigens schon einmal als Gastgeschenk gemacht. Erinnerst Du Dich?

Österliches Sonntagssüß: Osterchüechli und ein hübscher Ostergruß

Herrje. Heute bin ich aber seeeehr spät dran mit meinem Sonntagssüß. Hat nämlich ganz schön lange gedauert das hübsche Osterchüechli. Nachdem ich so ein kleines leckeres Teilchen unter der Woche fast täglich nachmittags verspeise habe ich mir gedacht, das muss ich doch auch selbst hinkriegen. Im Internet habe ich kein passendes Rezept gefunden, aber wie gut, dass wir zu Hause das beliebste Schweizer Kochbuch: TipTopf haben. Auf Seite 255 habe ich dieses Originalrezept gefunden. Hat zwar etwas gedauert der Backspass, was aber sicherlich auch an der Diva namens Mürbeteig gelegen hat, aber es hat sich gelohnt.

Und macht er sich nicht ganz hübsch auf dem Oster-Kaffeetisch?

Zutaten für den Mürbeteig:
200g Mehl
60g Zucker
1 Prise Salz
1 Ei
125g Butter in Flöckchen

Zubereitung:
1. Mehl, Zucker, Salz Ein und Butterflöckchen mit dem Knethaken ordentlich durchmixen. Je nach Teig müsste er vielleicht noch einmal mit den Händen ordentlich durchgeknetet werden (die KitchenAid schafft’s ganz alleine :-))
2. Den Teig ausrollen, wenn er fies kleben sollte, dann einfach einen Gefrierbeutel aufschneiden, Teig reinlegen und dann ausrollen – geht super!
3. Eine Tarteform einfetten und mit dem Teig auslegen. Für eine Stunde kalt stellen.
4. Form aus dem Kühlschrank nehmen, Backpapier auf den Teig legen und ordentlich Backerbsen oder Nudeln rauflegen. Ich piekse ausserdem noch ein paar Mal mit einer Gabel in den Teig.
5. In den auf 175 Grad vorgeheizten Ofen stellen und 15 Minuten backen.
6. Mürbeteig aus dem Ofen nehmen und in der Form auf einem Rost auskühlen lassen.

Und weiter geht es mit dem Osterchüechli …

Zutaten:
2-3 EL Aprikosenkonfitüre
400ml Milch
1 Prise Salz
3 EL Rundkornreis (z.B. Camolino oder Originario)
1/2 Zitrone
50g Butter
3 EL Zucker
3 EL Rosaninen (nur wer möchte)
3 EL gemachlene Mandeln
3 Eigelb
3 Eiweiss

Zubereitung:
1. Ofen auf 220 Grad vorheizen
2. Ausgekühlten Mürbeteig mit der Konfitüre bestreichen.
3. Milch aufkochen, Reis und Salz hinzugeben. Auf kleiner Flamme ca. 30 Minuten köcheln lassen und immer wieder umrühren.
4. Topf von der heissen Herdplatte nehmen.
5. Schale der halben Zitrone abreiben und zu dem Reis geben, ebenso den Saft.
6. Butter hinzugeben und einrühren, dann den Zucker, die Mandeln und möglicherweise die Rosinen einrühren.
7. Masse etwas abkühlen lassen.
8. Eier trennen: Die drei Eigelb einrühren.
9. Das Eiweiss zu Schnee schlagen und nach und  nach unter den Teig heben.
10. Die masse auf dem Mürbeteigboden gleichmässig verteiln und auf unterster Schiene ca. 25 bis 30 Minuten backen.

Die Teigreste habe ich übrigens auf drei Muffinförmchen verteilt.

Auf ein schönes Oster-Kuchen-Kaffee-Essen-Trinken.

Apropos … die kleinen Teesäckchen von letzter Woche kommen heute im Osterlook daher. Hübsch bestempelt und beklebet. Die Ohren und das Puschelschwänzchen habe ich aus Pappe ausgeschnitten und mit doppelseitigen Klebepunkten (oder Fotoklebern) auf der Rückseite des Tütchens fixiert.

Boah. Beim Tatort sind sie schon mitten drin in den Ermittlungen. Jetzt aber schnell auf’s Sofa und einen schööönen Abend Euch!

Heute ist es ganz besonders süß mein Sonntagssüß: Marshmallows am Stiel mit Schokohut und Knuspertopping

Gestern war das Wetter in Zürich einfach zu schön. Die Sonne schien und ein Hauch von Frühling lag bereits in der Luft. Da hab ich mich verständlicherweise lieber am See und in der Stadt rumgetrieben, als im Supermarkt die Zutaten für aufwendige Backwerke zusammen zu suchen. Heute früh war aber – ich hätte es mir eigentlich denken können – meine Lust auf was Süßes wieder groß. Aber ohne Eier und nur noch einem Rest Milch im Kühlschrank – daraus konnte selbst mein Superkoch kein Kuchenrezept aus dem Ärmel zaubern. Was machen? Nicht ärgern. Überlegen. Was geben das Backfach und der Schleckerschrank her? Marshmallows, Kokosraspeln, ein paar Mandelblättchen und eine halbe Tafel Schokolade. Und das Ergebnis sehr Ihr hier. Der süße Sonntag ist gerettet.

Zutaten für 12 Marshmallows am Stiel:
12 Marshmallows
1/2 Tafel dunkle Schokolade (natürlich kann man auch noch Vollmilch oder weiße Schoki nehmen)
12 Schaschlikspieße oder natürlich noch viel hübsche bunte Papierstrohhalme, z.B. von dawanda
Kokosraspeln, Krokant, Mandelblättchen, Streusel und, und, und …

Zubereitung:
1. Schokolade im Wasserbad schmelzen lassen.
2. Marshmallows auf die Spiesse stecken und durch die Schokolade ziehen, bis sie ein hübsches Schokokleid tragen.
3. Dann nach Lust und Laune verzieren und zum Trocknen in ein Glas stellen.

Nach ca. 60 Minuten ist die Schokolade durch und durch erkaltet. Dann könnt Ihr sie hübsch verpacken und verschenken, selber naschen oder erst einmal unter einer hohen Glasglocke vor Leckermäulern schützen.

Einen süßen Sonntag für Euch!

P.S. Und hier noch ein Foto von meinen ersten Frühlingsblumen … Bitte bedenkt, dass Blumen in der Schweiz ein Luxusgut sind, daher bitte keine Bemerkungen über das doch sehr übersichtliche Erscheinungsbild 🙂

 

Like „Eistee“ in the Sunshine


Wenn das Thermometer an die 30 Grad klopft bzw. wie hier in Zürich schon dagegen schlägt und sich in Nullkommanix darüber katapultiert, dann liegt man doch am liebsten in der Hängematte, lässt sich von Gute-Laune-Musik berieseln und schlürft ein Kaltgetränk. Wasser? Langweilig. Cola? Macht nur noch durstiger. Schorle? Schon wieder? Wie wäre es mal mit einem fruchtig-herben Eistee? Wie das geht? Ganz einfach. Nur eine Hängematte konnte ich auf die Schnell nicht zusammenklöppeln.

Zutaten für ca. 2 Liter:

2 Beutel Früchtetee
1 Beutel Pfefferminztee
1 Zimtstange (klingt weihnachtlich, ist es aber nicht)
1 – 2 Limetten
4 – 5 TL Zucker
wer mag, kann auch noch etwas frische Minze dazu geben.

Zubereitung:
1. 1 Liter Wasser in einen Topf geben, die drei Teebeutel hinein hängen, die Zimtstange, Zucker und 3 – 4 Limettenscheiben hinzu geben.
2. Alles kurz aufkochen und dan 15 – 20 Minuten köcheln lassen
3. Den heißen Tee durch ein Sieb in eine große Karaffe geben und gut abkühlen lassen.
4. Mit eiskaltem Wasser auffüllen und nochmals im Kühlschrank gut durchkühlen lassen.

Wenn der Eistee schön kalt ist, dann einfach in Gläser füllen, Eiswürfel, eine Limettenscheibe als Deko hinzugeben und servieren.

Einen herrlichen Sommertag wünsch ich Euch.

 

(Fotos: madamechoufleuse)

Hamburg to Zürich: Die weltbesten Abschiedsgeschenke. Mein Freund, der Esel.

Hach herrlich. Sind meine Abschiedsgeschenke, nicht wirklich die weltbesten? Letzte Woche habe ich Euch ja schon einige gezeigt und diese Woche geht’s fröhlich weiter. Ihr fragt Euch sicherlich was es mit dem Esel aufsich hat. Ich verrate es Euch, auch wenn die Geschicht ein wenig durchgeknallt klingt.

Aaaalos, als sich die Gespräche mit meinem Schweizer-Schatz immer mehr darum drehten, ob, wann, ob überhaupt ein Umzug von Hamburg in die Schweiz für mich vorstellbar ist, habe ich ihm ganz klar gesagt, was ich dann haben möchte, nämlich ein Chalet mit einem Esel davor (den Jeep mit Hybridmotor lass ich jetzt mal weg).  Und so ist es fast gekommen. Zwar kein Chalet, aber eine gemütliche Wohnung mit einem fantastischen Blick über den Zürisee und meine Freundin Jana hat für den Esel gesorgt, der sich sogar in einen Goldesel verwandeln kann, wenn man ihn ausreichend füttert.

Einen famosen Start in eine neue Woche wünsch ich Euch!

(Fotos: madamechoufleuse)