Paul? Wer ist eigentlich Paul? Ist doch klar: Sweet Paul.

Die Vorfreude war riesig. Auf Facebook und vielen schönen Blogs fieberten wir der ersten deutschen Sweet Paul-Ausgabe entgegen. Allerdings hatte ich doch so meine Sorge, ob es der süße Paule von Kiel (dort wird das Magazin nämlich von Falkemedia verlegt) über die Berge zu mir in die Schweiz schafft. Und wie er es geschafft hat. Seit gestern Nachmittag lege ich diesen süßen Schatz nicht mehr aus der Hand – ob im Zug von Bern nach Zürich, auf dem Balkon, im Café, auf’m Sofa oder im Bett – Paul ist immer an meiner Seite. Und falls er noch nicht bei Dir eingezogen sein sollte, Du nicht vorhast das Pfingstwochenende ohne ihn zu verbringen, ihn aber vor Deinem Gang zum Kiosk Deines Vertrauens unbedingt wenigstens mal flüchtig kennen lernen möchtest, dann klick oben auf das Bild – ich habe nämlich schon einmal für Euch vorgeblättert. Wie bei dem hübschesten aller Backbücher: Backen nach Bildern. Im Hintergrund läuft übrigens „Dancing with myself“ von Nouvelle Vague – meine liebste auf dem Balkon-in-der Sonne-Sitz-Musik. Die schicken bunten Haftmarkern sind vom moses Verlag (gekauft bei Zumstein in Zürich).

Und jetzt fragt wohl keiner mehr: „Paul? Wer ist eigentlich Paul?

Ein herrliches langes Wochenende!

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Doppeltes Sonntagssüß: All-Time-Winner-Schokokuchen und der Quarkkuchen-Klassiker.

Sonntag ist Kuchen Tag. Verabredungen zu Kaffee und Kuchen sind etwas Herrliches. Ich mag große Kaffeetafeln. Leider sind es ja oft gar nicht sooo viele Gäste, wie man Kuchen backen möchte, daher habe ich neben dem neu auf meine Kuchenbackliste aufgenommenen Schokokuchen den Familienklassiker mit der Hälfte aller Zutaten gebacken. Schließlich soll sich keiner Überfressen.

Uups. Der Familienklassiker fehlt noch auf dem oberen Bild. Er steht noch im Kühlschrank. Moment … ich hol ihn schnell und schieß ein zweites Foto. Wartet … Noch da? Gut. Denn hier ist es:

Erkennt Ihr ihn? Da unten rechts. Das platte runde Ding? Vergessen? Die beste Quarktorte der Welt. Und hier findet Ihr das Rezept.

Neu in meinem Backportfolio ist der Blitz-Schokokuchen der Brigitte. Hm. Ich weiss zwar nicht was ich unter „Blitz“ wirklich erwartet habe, allerdings hat mich dieser Name zeitlich schon in einen kleinen Engpass gebracht, denn sooo schnell ist der angebliche Blitz-Kuchen doch nicht fertig. Und das lag nicht an dem Schmetterling 🙂

Aber lecker ist. Für die Gäste ist das ja das Wichtigste.

So, mögt Ihr auch ein Stücken? Dann Teller her. Einen süßen Sonntag für Euch!

Mein heutiges Sonntagssüß: Der saftigste Carrot Cake ever. Mit Walnüssen und Puderzuckerglasur.

Ist es nicht immer herrlich, wenn man etwas im neuen Jahr „wieder“ zum ersten Mal tut. Gestern war so ein Tag: Zum ersten Mal in diesem Jahr hatte ich eine riesige Bastelaction geplant, zum ersten Mal in diesem Jahr saß ich auf den neuen Balkonmöbeln und trank draussen (ok, noch in eine Decke gemuckelt) eine köstliche Gazosa und hatte so richtig das Gefühl, dass der Frühling nicht mehr weit ist. Während ich da so gemütlich rum saß, meine Limonade trank und auf den See guckte, machte sich im Ofen ein ganz köstlicher Kuchen bereit, um bald von mir verspeist zu werden.

Von meiner Bastelaction berichte ich Euch in den nächsten Tagen und das Rezept für den saftigsten aller saftigen Carrot Cakes habe ich aus dem wundervollen Buch „Backen nach Bildern„.

Zutaten:
180g Mehl
4g Backpulver
4g Natron
4g gemahlenen Zimt
4g Piment
4g Salz
3 Eier
210g Zucker
140g Sonnenblumenöl
60g Apfelmus
230g Möhren
50g Walnüsse

Zubereitung:
1. Eine Kastenform (28cm Länge) einfetten und den Ofen auf 180 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
2. Die Möhren fein raspeln und die Nüsse grob hacken.
3. Mehl, Natron, Backpulver, Piment, Zimt und Salz in einer Schüssel mischen und in die Mitte ein Mulde drücken.
4. In einer zweiten Schüssel die Eier mit dem Schneebesen verschlagen, den Zucker hinzugeben und weiterschlafen, bis die Mischung schön cremig ist. Dann das Öl langsam in einem dünnen Strahl zugießen und verrühren. Zuletzt noch das Apfelmus unterrühren.
4. Die flüssige Mischung in die Mehlmulde geben, mit einem Teigspatel verrühren und nach und nach Möhren und Walnüsse hinzugeben. So lange rühren, bis alles gut vermengt ist.
5. Den Teig in die Form füllen und vorsichtig ein paar Mal auf die Arbeitsfläche fallen lassen, so verteilt sich der Teig optimal in der Form.
6. Ab in den Ofen für 50 – 55 Minuten, HOlzstäbchentest machen und wenn kein Teig mehr Stächen klebt raus aus der Hitze mit dem köstlichen Etwas.
7. Sofort mit einem scharfen Messer an den Rändern der Form entlangfahren und den Kuchen 15 Minuten in der Form  abkühlen lassen, dann vorsichtig hinauslösen und auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen.

Wer mag Glasur? Ich hab’s mir da einfach gemacht: Ca. 1,5 EL Frischkäse in eine kleine Schüssel geben und mit dem Saft einer knappen halben Zitrone vermischen. So lange Puderzucker hinzugeben bis Dir der Geschmack gefällt.

Kurz vorm Servieren die Glasur gleichmäßig auf dem Kuchen verstreichen, nach Lust und Laune dekorieren und dann schnell zugreifen, denn ratzfatz ist er aufgemümmelt. Apropos „Mümmeln“ – gestern habe ich super niedliche Ostergeschenkli gebastelt. Zeig ich Euch nächste Woche.

Süßen Sonntag!

Ein perfekter Start ins Wochenende dank einer cremigen Süßkartoffelsuppe mit Vanille und Ingwer

Langsam aber sicher kriecht das Thermometer über die Null-Grad-Grenze. Aber Frühlings ist noch lange nicht, also lasst die am besten die Ballerinas noch im Schrank, das Lederjäckchen am Haken und den Salat im Gemüsefach, denn noch in Suppenzeit. An dieser Suppe ich ganze drei Tage gegessen und es wurde mir fast nicht langweilig. Perfekt als Vorspeise für ein nettes Dinner mit Gästen. Hierzu passt übrigens ganz hervorragen das Focaccia von Cynthia Barcomi (fällt mir allerdings erst jetzt ein, denn das Brot auf dem Bild ist gekauft).

Und, schlürft Ihr am Wochenende ein Süppchen oder was steht auf dem Speiseplan?

Zutaten für 4 Portionen:
350g Süßkartoffeln (ca. 2 grosse)
1 Apfel
2 Karotten
50g Butter
1 Zwiebel
800ml Kokosmilch
1 Vanilleschote
2-2,5cm Ingwer
1 rote Peperoni

Salz und Pfeffer zum Abschmecken.

Zubereitung:
1. Süßkartoffeln, Apfel, Zwiebel und Karotten schälen und würfeln.
2. Die Butter in einer Pfanne erhitzen und die gewürfelten Zutaten darin anschwitzen.
3. Ingwer schälen und klein hacken und zu den übrigen Zutaten in die Pfanne geben.
4. Anschließend mit der Kokosmilch ablöschen.
5. Die Peperoni halbieren, entkernen,klitzeklein hacken und hinzugeben. Alles gut durchziehen lassen und dann ordentlich pürieren, bis die Suppe schön cremig ist.
6. Die Vanilleschote halbieren und mit einem Messer das Mark herauskratzen und in die Suppe geben. Noch einmal leicht aufkochen und je nach Geschmack  mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Das Wochenende kann kommen!

Mein heutiges Sonntagssüß – ein Frühstücksklassiker namens Hefezopf

Als ich noch in Deutschland gewohnt habe, da gab es genau ein Mal im Jahr Hefezopf, nämlich an Ostern. Seit dem ich in der Schweiz lebe hat sich mein Zopfverbrauch doch erheblich gesteigert und ich, schlau wie Schlange (Danke Harrie, ich liebe diesen Ausdruck), habe jetzt mal ganz hausfraulich drei Zöpfe gebacken: Einen für’s heutige Sonntagsfrühstück und die anderen beiden wanderten tapfer in die Tiefkühltruhe aus der ich sie dann an den nächsten Sonntagen retten werde.

Das Rezept dazu findet Ihr hier.

Ich wünsch Euch einen wunderbaren Sonntag mit viel Süss und ich guck mir gleich mal an, was die anderen backverrückten Bloggerinnen aus Zucker, Mehl und Milch so gezaubert haben.

Alles Liebe!

Mein Sonntagssüß: Pancakes mit Banane und Ahornsirup

Guten Morgen! Jahaaa. Ich bin’s. Heute schon mal am Sonntag, denn ich mache bei der wunderbaren Initiative Sonntagssüß mit. Eine wunderbare Aktion, bei der bestimmt auch Dir das Zuckerwasser im Munde zusammenläuft. Viele toller Bloggerinnen machen mit und Ihr sowohl auf Facebook, als auch auf Pinterest die süssen Rezepte und liebevoll geknipsten Fotos finden, liken, nachbacken oder selbst mitmachen.

Jetzt zu meinem Sonntagssüß – wie Ihr wisst bin ich ja grosser Pfann’kuchen-Fan. Erinnert Ihr Euch noch an das Battle dünn gegen dick? Ich kann mich immer noch nicht entscheiden, welche ich lieber mag. Was ich aber sicher weiss, ist, dass die Pancakes von heute morgen ein absoluter Knaller sind. Ob mit oder ohne karamellisierter Bananenpampe – einfach köstlich. Danke an dieser Stelle an die liebe Antje, die dieses Rezept aus einem ihrer traumhaften Urlaube mitgebracht hat.

Zutaten für 15 kleine Pancakes:
250g Mehl
30g Zucker
1 Prise Salz
25g Backpulver
20g geschmolzene Butter
200ml Milch
2 Eier
4 Eiweiss

1-2 Bananen
1 EL Butter

Zubereitung:
1. Mehl, Zucker, Salz und Backpulver miteinander vermischen.
2. Unter leichtem Mixen Milch, die ganzen Eier und die geschmolzene Butter hinzugeben. Gut weitermixen bis der Teig schön glatt ist.
3. In einer anderen Schüssel die vier Eiweiss steif schlagen und nach und nach vorsichtig unter den Teig heben.
4. In einer Pfanne den EL Butter schmelzen lassen und die in kleine Scheiben geschnittene Banane von allen Seiten karamellisieren. Dann etwas vermanschen und unter den Teig rühren. (Tipp: Ich habe die Hälfte des Teigs bananenfrei gelassen, denn Banane ist nicht jedermanns Sache)
5. Etwas Butter in einer weiteren Pfanne erhitzen. Je nach Grösse der Pfanne kann man bis zu drei Pancakes pro Pfanne braten. Mit einem Esslöffel den Teig in die Pfanne geben. Nach ca. 2 Minuten wenden, so dass die kleinen Cakes rundherum schön goldbraun sind.

Ahornsirup darüber verteilen und mhhh… das Sonntagsfrühstück ist perfekt.

Einen schönen Tag wünsch ich Euch und ich freu mich schon auf  Euer Sonntagssüß!

 

Feine Kartoffelsuppe mit Trüffeln nach Tim Mälzer

Das war ein Wochenende Ihr Lieben. Das Wetter war herrlich. Kälte. Sonnenschein. Stadtbummel am Samstag. Kochen am Abend und Sonntag auf die Piste. Jahaaa… ich auf der Piste. Auf der Skipiste wohlgemerkt. Mit dem weltbesten Skilehrern ging es höher und höher. Meine Gesicht wurde blasser und blasser. Und dann? Nach anfänglichen kleineren Panikattacken – der Hang war aber auch steil – ging es besser und besser. Aber ein Draussensport macht einen ja auch sooo müde und hungrig. Wie gut, dass noch ein kleiner Rest der Samstagabendsuppe übrig war. Noch ein Bad in Pony Hütchens Badecupcakes und dann ins mollige Bettchen…

Uuups. Schon wieder Montag. Na, auf eine gute Woche.

Zutaten für 4 Personen:
150g Zwiebeln
600g festkochende Kartoffeln
175g Pastinaken
30g Butter
1 Zweige Majoran
1 l heller Geflügelfond
Salz, Pfeffer
150ml Schlagsahne
1/2 Bund Schnittlauch
1 kleiner schwarzer Trüffel oder feines Trüffelöl oder Trüffelcrème

Zubereitung:
1. Zwiebeln fein würfeln.
2. Kartoffeln und Pastinaken waschen, schälen und in ca. 2cm grosse Stücke schneiden.
3. Zwiebeln, Kartoffeln und Pastinaken in der Butter ca. 2 Minuten anschwitzen.
4. Majoran dazugeben und mit der Brühe aufgiessen. Aufkochen lassen und bei 25 Minuten köcheln lassen.
5. Sahne halb steif schlagen, Schnittlauch in kleine Stücke schneiden, wenn man hat Trüffel fein hobeln.
6. Suppe erneut aufkochen und die Sahne mit einem Schneebesen unterrühren.

Suppe auf vorheizte Teller geben, Schnittlauch drüber, Trüffel rüber oder eben ein Schüsschen Trüffelöl oder wie ich die Trüffel-Créme.

Liebe Grüsse!