Knusper, Knusper: Double Chocolate Chip Cookies mit weißer Schokolade.

Meine Güte gibt es hier diese Woche viel zu Essen. Aber was soll’s, essen muss der Mensch und glücklich macht’s auch. Außerdem bringt’s ja auch viel Spaß süße und herzhafte Leckereien zu zaubern und, wie letztes Wochenende geschehen diese Cookies mit zu einem großen Frühstück – so als Schmankerl für den Hunger danach – mitzubringen.

Ich möchte ja gar nicht bestreiten, dass heller Teig mit dunklen Schokostückchen irgendwie schicker aussieht, aber im Ernst mit den Worten: „Aber Tina-Schatz, wir heizen doch nicht mit Kohle“ empfangen zu werden ist ja wohl eine Frechheit, oder? Aber geschmeckt hat’s wohl doch. Oder Ralf?

Zutaten für ca. 25 Cookies:
300g Mehl
100g Kakao
1 TL Natron
1 TL Salz
250g weiche Butter
260g Zucker
1 EL Sirup (Grafschafter Goldsaft)
1 TL Vanillezucker
2 Eier
100g Zartbitterschokolade und 200g weiße Schokolade grob gehackt

Zubereitung:
1. Ofen auf 190 Grad vorheizen. Mehl, Kakao, Natron und Salz miteinander vermischen und beiseite stellen.
2. Butter, Zucker und Sirup mit dem Mixer leicht und fluffig schlagen, ca. 3 Minuten. Vanillezucker und Eier unterrühren und noch einmal ca. 3 Minuten schlagen.
3. Die Mehlmischung hinzufügen und mit nem Holzlöffel hineinrühren.
4. Die gehackte Schokolade unterheben.
5. Mit einem Löffel größere Kleckse auf dem mit Backpapier ausgelegte Backblech verteilen.
6. Je nach Größe müssen die Cookies 10 – 13 Minuten backen, dann abkühlen lassen und auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen.

Lass es knuspern!

 

(Fotos: madamechoufleuse)

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Mitbringsel: Büro-Stempel und schokoladige Hunde-Kekse

Heute möchte ich gar nicht viel dazu schreiben. Weil der Anlass einfach zu traurig ist, aber trotzdem möchte ich Euch diese entzückenden Mitbringsel nicht vorenthalten. Anfang Februar ist meine Freundin Laura nach Tokyo gegangen. Gemeinsam mit ihrem Mann. Dann kam das schreckliche Erdbeben. Jetzt ist sie wieder in Hamburg. Und was macht sie, während sie auf ihren Rückflug wartet und sich ihr ganzes Leben wieder um 360 Grad dreht? Sie denkt an ihre Freunde in Deutschland, die sie bald wiedersehen wird und kauft jedem eine Kleinigkeit.

Japan. Wir denken an Dich. Und schicken Hoffnung und Zuversicht.

(Fotos: madamechoufleuse)

Schon wieder Pfann’kuchen: Aber dicke!

Was? Schon wieder Pfannekuchen?
Naja, letzte Woche gab es dünne und heute gibt es dicke.

Warum das denn?
Weil meine Lieblings-Anika der Meinung war, dass IHRE Pfann’kuchen von letzter Woche unübertrefflich sind. Und das sind eben dicke.

Und?
Sie hat recht. Diese dicken kleine Dinger sind wirklich mega. Auch die Zutaten sind es, oder habt Ihr schon mal etwas mit Schmelzflocken gemacht? Ich nicht, und daher musste auch der picklige 15-Jährige aus dem Edeka um die Ecke einige Regale danach durchforsten. Verkauft er wohl auch nicht täglich.

Euer nächstes Frühstück wird ein Kracher. Los geht’s!

Zutaten für ca. 8 bis 10 Pfann’kuchen:
2 Eier
1/4 l Milch
1 TL Puderzucker (gehäuft)
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
1/2 TL Backpulver
125g Schmelzflocken

Zubereitung:
Eier, Milch, Puderzucker, Vanillezucker und Salz mit,einander vermischen dann Backpulver und Schmelzflocken unterrühren. Ab geht’s damit in die Pfanne.

Also, such Deinen Supermarkt des Vertrauens nach Schmelzflocken ab, mach die Pfanne heiß und dann gibt es beim nächsten Sonntagsbrunch diese megaleckeren Pfannekuchen.

Vielleicht auch mit Showeinlage?

(Foto/Video: madamechoufleuse)

Pünktlich zur Sommerzeit: Frühlingshafte Spaghetti Gamberoni – ganz ohne Tomate

Ja klar freu ich mich darüber, dass es jetzt abends länger hell ist, aber ich finde es immer so verdammt fies, dass man dafür in Kauf nehmen muss, dass einmal im Jahr das wohlverdiente Wochenende eine ganze Stunde kürzer ist. Am Samstagabend haben wir also schon einmal alle Uhren umgestellt, damit wir am Sonntagmorgen so tun können, als wäre nichts gewesen. Aber neben der geklauten Stunde ist es natürlich herrlich, dass das Gefühl des Frühlings immer näher rückt. Nicht nur durch die kitzelnden Sonnenstrahlen und die abendliche Helligkeit, sondern pünktlich zur Sommerzeit sah es auch auf unseren Tellern so richtig nach Frühling aus.

Und übrigens ist dieses Rezept auch eine gute Ablenkung, wenn der gemeine April mal wieder macht, was er will. Denn für Euer persönliches Frühlingsgefühl braucht Ihr keine Sonne, sondern nur die richtigen Zutaten für diese frische Pasta.

Zutaten für 4 Personen:
500 bis 600 Gramm Spaghetti
400g Bio-Garnelen (nicht vorgekocht)
5 Stangen Frühlingszwiebeln
1 Knolle Fenchel
1 Glas Artischockenherzen
3 Knoblauchzehen
3 frische Chili
1 Bio-Zitrone
1 kleines Glas Weißwein

Salz, Pfeffer, Olivenöl

Geriebenen Parmesan

Zubereitung:
1. Garnelen ggf. auftauen und schälen.
2. Frühlingszwiebeln waschen und bis zum Grün in feine Ringe schneiden. Das Grün zur Seite legen, für später.

http://www.youtube.com/watch?v=dQEmZkJF-lQ
3. Fenchel waschen und ganz feine Würfel schneiden (wie ein Zwiebel)
4. Chilischoten entkernen und ganz, ganz fein schneiden und hacken. Knoblauchzehen schälen und klein hacken. Zitronenschale raspeln.
5. Viel Olivenöl in einer Pfanne erhitzen. Fenchel und viele Frühlingszwiebeln kurz anbraten. In der Mitte eine freie Fläche schaffen und die Garnelen hinzugeben. Rundherum leicht anbraten. Restliche Frühlingszwiebeln und die Artischockenherzen hinzugeben. Kurz von der heißen Platte nehmen.
6. Wasser in einem Topf zum Kochen bringen, ordentlich salzen, die Spaghetti hinzugeben und ca. 8 Minuten al dente kochen.
7.  Zitronenraspel, Zitronensaft einer halben Zitrone und Chili in die Pfanne geben, dann mit Weißwein ablöschen, salzen und pfeffern und weiter köcheln lassen.
8. Wenn die Spaghetti al dente sind abgießen und auf ein vorgewärmte tiefe Teller geben. Die Garnelenpfanne gleichmäßig darauf verteilen, unbedingt etwas von dem Sud mit auf den Spaghetti verteilen, Parmesan drüber struen. Fertig.

Tipp: Kurz bevor die Spaghetti fertig sind werft Ihr einfach die 5 grünen Stengel der Frühlingszwiebeln mit ins Spaghettiwasser. Dann kochen die schön und Ihr könnt sie beim Servieren hübsch auf den Tellern anrichten.

Guten Appetit und lass‘ den Frühling rein.

(Fotos: madamechoufleuse)

Köstlich: Fluffige, dünne Pfannekuchen

Kennt Ihr das? Ihr haut Freitags etwas eher aus dem Büro ab, als sonst unter der Woche üblich. Ihr bummelt noch ein Stündchen durch die Stadt und überlegt auf was Ihr abends Appetit habt. Nun ist es so, dass ich eigentlich immer auf ganz viel Appetit hab und mir die leckersten Dinge vorstelle, aber genau so oft ist es so, dass ich am Freitagabend alles andere lieber tun möchte, als noch in der Küche zu stehen und etwas zu Brutzeln, vor allem dann nicht, wenn ich alleine zu hause bin.

So auch letzten Freitag. Die TK-Pizza hatte es schon fast in meinen Einkaufskorb geschafft, als ich plötzlich an nichts anderes mehr denken konnte, als an Pfannekuchen. Abends Lust auf Süßes? Egal. Also, schnell  nach hause und den Herd anschmeissen.

Wie gut, dass man für gewöhnlich alle Pfannkuchen-Zutaten vorrätig hat.

Zutaten für ca. 15 bis 20 Pfannekuchen:
240g Mehl
4 Eier
1/2 l Milch
1 Prise Salz
1 Schuss Mineralwasser mit Kohlensäure

Apfelmus, Nutella, Banane, Apfel, Zimt und Zucker und was immer Du am liebsten auf den fluffigen platten Pfannkuchen magst.

Zubereitung:
Pfanne erhitzen, ein Stückchen Butter darin schmelzen lassen und zack, zack, zack eine knappe Kelle Teig gleichmäßig in der Pfanne verteilen, wenden, stapeln, bestreuen, bestreichen, belegen und essen.

Und, was gehört auf Deinen Pfannekuchen?

(Fotos: madamechoufleuse)

Lange drauf gewartet und nun ist es da: Das Jamie-Magazin.

Da isser. Der Jamie.

Mit schwarzem Tintenfisch-Risotto in der Hand sitzt er lässig löffelableckend auf einem Hocker, guckt Dich an und verspricht die neusten Ideen zum Thema „Zitrone“, 120 Rezepte, viel Frühling und er nimmt Dich mit nach Italien zu den besten Nudelsaucen und Restaurants.

All die hübschen Bilder hättet Ihr ja eigentlich schon am Freitag sehen sollen, wäre ich doch am Donnerstagabend bloß nicht so früh eingeschlafen. Aber so startet Eure Woche eben mit Jamie. Und bevor die Arbeit ruft, die Kollegen an Dir zerren und Dein Chef zum x-ten Mal eine Aufstellung braucht träum Dich kurz in Jamies Welt. Aber mit offenen Augen, sonst siehst Du die tollen Bilder nicht.

Und total toll finde ich die Küchenkalender für März und April, ganz hinten im Heft gibt es viele raffinierte und einfache Rezepte für alle Anlässe von Snacks bis hin zum Abendessen. Nun ist der März schon im vollen Gange, aber kein Problem hier noch einzusteigen, denn Du musst gar nicht mehr selbst denken, Jamie hat das für Dich übernommen und zeigt Dir für jeden Tag im Monat ein anderes Rezept.

Und, hat Jamie auch schon Dein Herz und vor allem Deine Küche erobert?

Was? Du brauchst noch  mehr Bilder, Du bekommst nicht genug? Wie gut, dass Jamie da schon etwas für Dich vorbereitet hat.

Diese Gastgeschenke machen nicht nur einen auf bunt und fröhlich, sondern läuten laut den Frühling ein

Gastgeschenke sind tolle Geschenke. Fast noch schöner, als die großen, dicken für das Geburtstagskind selbst. Erstens sind es viel mehr und sie sind so schön individuell zu gestalten. Vor allem dann, wenn man vorher weiß wer alles kommt. Dann kann nach Herzenslust gestempelt werden und wenn am Abend des Geburtstag dann der Überraschungsgast Kiggi zu Holger wird, weil der wiederum krank ist und so kurzfristig abgesagt hat, dass selbst die Speed-Stemplerin Harriet nicht mehr hinterherkommt, dann ist das nicht schlimm, sondern lustig.

Unsere letzten Gastgeschenke gingen auf die Hüften und dieses geht in den Garten oder zumindest in einen Blumenkasten auf den Balkon. Schließlich lässt sich der Frühling ja immer etwas bitten und hiermiet rufen wir ihn. Gemeinsam.

Und so einfach geht’s: Alles was Ihr braucht sind Pergamentumschläge, farbiges Seidenpapier, Blumensaat-Tütchen, Masking-Tape und Stempel (die Stempel, die wir genutzt haben sind aus dem herzigen dawanda-Shop rosa_rosenbaum.

1. Ihr wickelt die Saat-Tütchen ganz plan in das Seidenpapier ein.

2. Bestempelt die Umschläge nach Lust und Laune. Nicht nur Namen sind süß, sondern vielleicht auch ein bestimmtes Datum, ein Wort oder, oder, oder.

3. Beklebt, ebenfalls nach Lust und Laune den Umschlag mit dem Masking Tape.

4. Dann legt das eingewickelte Saat-Tütchen vorsichtig in den Umschlag…

…und, voilà, fertig ist das zauberschöne Gastgeschenk, Mitbringsel oder Anhängsel, dass lauthals den Frühling herbei ruft.

Und, wer ist Euer perfekter Frühlingsbote?

(Fotos: madamechoufleuse)